Amaury du Closel

Amaury du Closel ist führender französischer Dirigent und Komponist. Er leitete eine Reihe europäischer Orchester (Sinfonia Varsovia, Filharmonie Enescu in Bukarest, das Budapester Symphonieorchester und andere). Intensiv arbeitet er mit den Nürnberger Symphonikern zusammen, mit denen er Aufnahmen für die Gesellschaften Deutsche Grammophon und Sony anfertigte. Er ist Direktor des Festivals "Silenced voices" in Straßburg.

Marian Sobula

Marian Sobula ist einer der herausragendsten polnischen Pianisten der Gegenwart. Er wurde mit einer Reihe von Auszeichnungen bei den Wettbewerben in Polen, Chile, Italien und Spanien (z.B. bei Maria Canals Piano Competition in Barcelona) geehrt. Seine Kunst bewunderten die Zuhörer aller Kontinente, seine Konzerte finden besonders in Europa und Südamerika statt. Er macht Aufnahmen für das polnische Fernsehen und den deutschen, italienischen, chilenischen oder australischen Rundfunk. Seit 2008 ist Marian Sobula als Professor auf der Musikakademie in Krakow tätig.

Matyáš Novák

Matyáš Novák (geb. 1998) studierte in der Klasse Wowka Aschkenasis in Imola. Er ist der Sieger vieler internationaler Wettbewerbe in Tschechien, Spanien, Slowenien, Österreich, Deutschland und Polen, wo er sich auch bei Solo-Recitals vorstellte. Er absolvierte auch zwei Tourneen in China. Regelmäßig arbeitet er mit tschechischen Orchestern zusammen (Philharmonie Brünn, Hradec Králové, Böhmische Kammerphilharmonie Pardubice).

Reinhard Seehafer

Reinhard Seehafer ist ein deutscher Dirigent, Pianist und Komponist. Das Dirigieren studierte er bei Kurt Masur und Leonard Bernstein. Bereits mit 23 Jahren debütierte er in der Komischen Oper Berlin. Es folgten Engagements bei bedeutenden Orchestern sowohl in Deutschland, als auch in anderen Ländern der ganzen Welt (z. B.: Gewandhausorchester Leipzig, Staatskapelle Dresden, Arthur-Rubinstein-Philharmonie in Lodz, Orquesta Sinfónica del Estado de Mexico, Jerusalem Symphony Orchestra, Belgrader Philharmonie). Er ist auch der Autor zahlreicher Orchesterstücke. Im Jahr 2010 wurde ihm für seine Komponisten-, Kompositions- und Organisationstätigkeit der Gellert-Preis verliehen.

Five Star Clarinet Quartet

Das Five Star Clarinet Quartet Ensemble bilden tschechische Spitzen-Klarinettisten, die nicht nur erfahrene Kammerspieler sind, sondern auch ein großes Renommee als Solisten haben. Mitglieder des Ensembles sind Träger einiger Prestigepreise von internationalen Wettbewerben und Festivals und gelten als große Persönlichkeiten der tschechischen Musikszene. Das Repertoire des Five Star Clarinet Quartets besteht sowohl aus klassischer Musik als auch Jazzmusik und die Gruppe folgt dem legendären Ensemble Barock Jazz Quintet.

Jan Čmejla

Jan Čmejla hat mit seinen vierzehn Jahren schon eine Reihe bemerkenswerter Erfolge erreicht – er ist der Sieger des Internationalen Joseph Haydn Kammermusik Wettbewerbs in Wien, Virtuosi per Musica di Pianoforte in Ústí nad Labem, Amadeus in Brünn, Junges Klavier des Prager Konservatoriums u. a. Es folgten Konzerte mit dem Prager Symphonieorchester FOK, der Philharmonie Brünn, sowie Solo-Engagements, z. B. im Prager Rudolfinum.

Kevin Kenner

Im Alter von 17 Jahren nahm der amerikanische Pianist Kevin Kenner am Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau teil, wurde mi einem 10. Preis und einem Spezialpreis der Jury für sein viel versprechendes Talent ausgezeichnet. Zehn Jahre später, im Jahr 1990, kehrte er nach Warschau zurück, um die größten Auszeichnungen zu erhalten: den People´s Prize und den Polonaise Prize. Im gleichen Jahr gewann er eine Bronzemedaille auf dem Internationalen Tschaikowski-Klavierwettbewerb in Moskau, zusammen mi einem Sonderpreis für seine Interpretation der russischen Musik. Er spielte Kammermusik mit dem Tokyo String Quartet, dem Endellion String Quartet, dem Vogler String Quartet oder dem Panocha Quartet. Kevin Kenner nahm Chopins Scherzos und Chopins Preludes auf (und wurde dafür vom BBC Magazine empfohlen) und spielte eine CD mit Pianostücken von Maurice Ravel ein.

Lorenzo di Bella

Lorenzo di Bella ist einer der bedeutendsten Schülern Lazar Bermans. Der Sieg beim internationalen Vladimir Horowitz-Wettbewerb in Kiev im Jahr 2005 öffnete ihm die Musiksäle der ganzen Welt – er trat auf in Berlin, Zürich, Hamburg, Prag, Montreal, Peking, Shanghai und Denver, auf dem MITO SettembreMusica Festival in Mailand, dem Festival of Two Worlds in Spoleto, dem Liszt Festival in Utrecht u. Ä.. Lorenzo di Bella ist auch pädagogisch tätig, und zwar an den Musikschulen in Cremona und Racnati, außerdem ist er Begründer und Kunstdirektor des Klavierfestivals Civitanova Classica.

Michal Šupák

Michal Šupák ist ein tschechischer Pianist, Komponist und Produzent. Sein Musikleben ist sehr bunt – die Konzertsäle wechseln sich mit Clubs und Festivals ab, auf denen er als Solist oder als Mitglied einiger Musikgruppen auftritt. Mit der Band Charlie Straight gastierte er live im Radio BBC London, auf dem Festival Great Escape in Brighton und im berühmten Club Atomic Café in München. Als Solist gewann er den Internationalen Smetana-Klavierwettbewerb in Pilsen und den Multi-Genre-Wettbewerb Pianist des Jahres.

Bennewitz Quartet

Schon bald nach seiner Grüdung in der Fakultät für Musik der Akademie der Musischen Künste HAMU in Prag im Jahr 1998 zählte das Bennewitz Quartet zu den herausragenden Kammermusikern Tschechiens. Für die künstlerische Entwicklung von enormer Bedeutung war zweifelsohne die Person von Rainer Schmidt (Hagen Quartet), mit dem das Quartet in den Jahren 2002/2004 intensiv in Madrid arbeitete, später dann Prof. Walter Levin (LaSalle Q.) von der Musikakademie in Basel. Im Jahr 2001 gewann das Quartet die National Presentation Concerts in Amsterdam und erhielt im Rahmen eines renommierten Wettbewerbes der deutschen ARD in München ein Jahresstipendium der Theodor-Rogler-Stiftung und den Bärenreiter Urtext Preis. Das Bennewitz Quartet ist zudem Sieger des Premio Paolo Borciani 2008.

Piotr Sulkowski

Piotr Sulkowski ist der Musikdirektor der Ermländisch-Masurischen Philharmonie in Olsztyn. Er war auch als Künstlerischer Leiter der Krakauer Oper und des Wildwood Opera Festivals in den USA tätig. Sulkowski ist Mitbegründer der Krakauer Kammeroper, mit welcher er etliche Tourneen durch Europa unternahm. In den Jahren 2008 – 2014 war er der erste Gastdirigent des Orchesters Signature Symphony in Tulsa (USA). Für seine Verdienste um die polnische Kultur wurde er schon mehrmals ausgezeichnet (Gloria Artis, Silbernes Kreuz).

Ivett Gyöngyösi

Der neue Star ungarischen Klavierschule, Ivett Gyöngyösi, studiert die Budapester Franz-Liszt-Musikakademie. Ihre Kunst überzeugte auch bei den Wettbewerben in ihrer ungarischen Heimat (Siegerin des nationalen György-Ferenczy-Wettbewerbs in Budapest, zweifache Siegerin des intternationalen Chopin-Klavierwettbewerbs in Budapest), sowie woanders in Europa (Georges-Cziffra-Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb von Georges Cziffra in Österreich, Preis von Steinway& Sons in Hamburg, Young Steinway Artis, 1. Preis und UNESCO-Sonderpreis beim Wettbewerb von EuroRadio "New Talent", 1. Preis beim Chopin-Wettbewerb in Darmsatdt, 1. Preis beim Krajnev-Wettbewerb in Charkiw)

Kateřina Kněžíková

Die Sopranistin Kateřina Kněžíková debütierte im Jahr 2005 im Nationaltheater in Prag und bereits im folgenden Jahr wurde sie dort ein dauerhaftes Mitglied. Ihr Oper-Repertoire umfasst vor allem Mozart und Belcanto Rollen. Sie gastierte in vielen inländischen sowie ausländischen Theatern (Opéra Royal de Versailles, Theatre Royal de la Monnaie in Brüssel, Opéra de Dijon u. a.). Sie arbeitete mit dem BBC Symphony Orchestra, Camerata Salzburg oder der Tschechischen Philharmonie zusammen. Sie ist ein regelmäßiger Gast europäischer Festivals. Ihre Aufnahmen gewannen zahlreiche Preise (z. B. den Preis der Deutschen Schallplattenkritik).

Martin Kasík

Martin Kasík (1976) wird als der bedeutendste tschechische Pianist der jüngeren Generation bezeichnet. Er gewann international bedeutsame Wettbewerbe (Prager Frühling, Young Concert Artists in New York), was ihm den Weg auf die Weltbühnen (Carnegie Hall in New York, Wigmore Hall in London, Suntory Hall in Tokio, Saal der Berliner Philharmoniker u.a.) öffnete, und Gastauftritte mit Orchestern (Chicago Symphony, Minnesota Symphony, DSO Berlin, Stuttgarter Philharmoniker, Tonhalle Zürich, Tschechische Philharmonie). Sein Spiel ist durch hohe emotionale Intensität, starken Sinn für Farbe und Phantasie geprägt.

Kammerphilharmonie Pardubice

Die Kammerphilharmonie Pardubice zählt zu den führenden tschechischen Kammerorchestern und diese Bezeichnung beweisen sowohl das Feedback des Publikums als auch die fachliche Kritik. Das Orchester wurde 1969 als erster professionaller Musikkörper der ostböhmischen Region gegründet und knüpfte mit seiner Tätigkeit erfolgreich an die reiche Musiktradition dieser Region an.

Jan Simon

Jan Simon ist Laureat des Königin-Elisabeth-Wettbewerbes in Brüssel, des Prager Frühlings und des Chopin-Wettbewerbes in Valldemossa. Diese Erfolge bildeten seinen Weg zu weltbekannten Orchestern – BBC Symphony Orchestra London, Israel Philharmonic Orchestra, Baltimore Symphony Orchestra, Tschechische Philharmonie u. a. Jan Simon machte Aufnahmen für die Gesellschaften Supraphon, BMG Ariola, Radioservis und Clarton. Im Jahr 1996 erhielt er für seine Aufnahmen der Klavierkonzerte Schulhoffs den Cannes Classical Award. Er war auch ein langjähriger Direktor des Sinfonieorchesters des Tschechischen Rundfunks.

Ivo Šmoldas

PhDr.Ivo Šmoldas ist tschechischer Dichter, Verlagsredakteur, Kulturpublizist, Szenarist, Moderator und Übersetzer.Nach dem Absolutorium der Philosophischen Fakultätder Karlsuniversität arbeitete er im Verlag Český spisovatel. Danach war er im Verlag Columbus tätig und später war er Mitgründer des Verlags Apsida.Gegenwärtig widmet er sich hauptsächlich Übersetzungen aus dem Englischen, gelegentlich auch aus dem Slowakischen. Er arbeitet mit dem Tschechischen Fernsehen zusammen. Dort bereitete er die Sendung Bücherwelt vor und moderiert auch Sendungen mit kultureller Thematik. Regelmäßig arbeitet er mit Glossen aktueller Themen des Tages mit dem Radio Impuls

Marek Kozák

Marek Kozák gehört zu den begabtesten tschechischen Klavier- und Orgelspielern. Er beendete das Janáček-Konservatorium in Ostrava, in der Klasse von Prof. Monika Tugendliebová und besucht heute AMU in Prag, beim Prof. Ivan Klánský. Hinter ihm liegen viele Wettbewerbserfolge – er ist Sieger des Chopin-Wettbewerbs in Marienbad, Smetana-Wettbewerbs in Pilsen, er gewann auch den 3. Preis beim Chopin-Wettbewerb in Darmstadt und 2. Preis in Prager Frühling Wettbewerb. Als Solist trat er mit der Staatsphilharmonie in Brün, der Janáček-Philharmonie Ostrava und der Mährischen Philharmonie Olomouc auf.

Dominik Petr

Dominik Petr ist einer der bekanntesten Illustratoren der Fiktion in der Tschechischen Republik, er arbeitet mit vielen Verlagen (z.B. Laser-books, Triton, Mlada fronta, Books and Cards) und Zeitschriften (Ikarie, Pevnost, XB-1, The Magazine of Fantasy & Science Fiction) zusammen. Er illustrierte z.B. „antologie Trochu divné kusy II a III“ von dem Schriftsteller Martin Šust. Als Künstler ist der durch die Prager Galerie Nemesis vertreten. Bei seinen illustrativen Arbeiten der Zeichnungen und Malerei wird er durch klassische Musik inspiriert (die Serie großer Pianisten und Komponisten). Seit 2012 wurde er nach dem akademischen Maler Oswald Klapper, Künstler der Frederic Chopin-Gesellschaft in der Tschechischen Republik. Seine Arbeiten sind in nationalen und internationalen Sammlungen zu finden.

Richard Urbánek

Richard Urbánek arbeitete zuerst als Arzt in der Klinik für Allergie im Uni Krankenhaus Prag 10, später auch in Fortbildung der Ärzte, im Uni Krankenhaus Prag 4 und im Institut für Klinische und Experimentale Medizin, im Jahre 1992 habilitierte er sich im Fach Allergologie und medizinische Immunologie. In den neunziger Jahren wirkte er als wissenschaflicher Sekretär der Tschechischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie, seit 1994 spezialisiert er sich auf Allergien in der Industrie und koordiniert Gesundheitsmonitoringprogramme in der chemischen Industrie, vor allem dort, wo sich ein Allergierisiko gibt - speziell wo Entwicklung von Atemwegallergien Arbeitende in Allergenexposition bedroht. Diese Tätigkeit übt er derzeit im ganzen Europa aus. Sein grösstes Steckenpferd ist klassische Musik, hinsichtlich seines Berufs interessiert er sich für Musiker auch als Menschen un Patienten...